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Der "Freundeskreis der Jakobswege in Norddeutschland" ist eine unabhängige, eigenständige Vereinigung von Jakobspilgern und Pilgerinteressierten. Er ist ausschließlich ehrenamtlich tätig und offen für alle, die seine Arbeit unterstützen.
Auf der Grundlage seines Selbstverständnisses verzichtet er sowohl auf formale Festlegungen (Satzung, Vorstand) als auch auf Mitgliedsbeiträge.

Selbstverständnis

"Der Freundeskreis der Jakobswege in Norddeutschland" versteht sich als norddeutschen Beitrag zur europäischen Jakobuspilgerbewegung. Zu diesem Zweck legte er in enger Anlehnung an die historischen Wege unserer Region neue, landschaftlich schöne und  gut gangbare Routen fest, markierte und beschrieb diese.
Darüber hinaus bemüht er sich um Gastfreundschaft für die Pilger durch die Gewinnung von Pilgerunterkünften, sowie um geistliche Angebote wie Andachten und Pilgersegen und fördert insbesondere Begegnungen mit Pilgern aus unserer Region, aus Skandinavien und dem östlichen Ostseeraum".

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Chronik:

7. Mai 2005, Rostock

Im Rahmen einer internationalen Pilgertagung wird  der  "Freundeskreis der Jakobswege in Norddeutschland " auf Anregung von Bernhard Weber initiiert.  


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5. November 2005, Lübeck

Erste Mitgliederversammlung des Freundeskreises mit Teilnehmern aus Norddeutschland, Dänemark, Schweden und den Niederlanden. Es werden die Eckpunkte der zukünftigen Arbeit festgelegt.

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25. März 2006, Weitenhagen

Die auf  den Weg gebrachten Projekte erfordern ein Überdenken der bisherigen Struktur.
Die Mitgliederversammlung beschließt, statt der Gründung eines eingetragenen Vereins (e.V.) mit ihren zur DeutschenSt. Jakobus-Gesellschaft e.V. gehörenden Mitgliedern eine Region Norddeutschland in der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. zu gründen und mit dieser gemeinsam das Projekt fortzuführen.

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9. September 2006, Hamburg

Mit der heute neu gegründeten "Region Norddeutschland in der Deutschen St. Jakobus - Gesellschaft e.V." wird das Projekt "Wege der Jakobspilger in Norddeutschland" in die Deutsche St. Jakobus- Gesellschaft e.V., Aachen, überführt.  Der Freundeskreis wird  Kooperationspartner und unterstützt die weitere Arbeit im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Der Freundeskreis präsentiert das Projekt "Wege der Jakobspilger in Norddeutschland" im Internet.

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20. Oktober 2007, Schleswig

Im St. Petri-Dom wird der erste durchgängige Weg in Norddeutschland von der dänisch/ deutschen Grenze  nach  Osnabrück bzw. Lübeck mit  einer  ökumenischen  Festan- dacht  feierlich  eingeweiht. Damit sind  die  Pilgerwege  Skandinaviens nach fast 500 Jahren wieder mit den rheinisch-westfälischen Wegen verbunden.

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April/Mai 2008

In Hamburg, Rostock und Stralsund werden Teilstrecken der Via Baltica und des Birgittaweges feierlich eröffnet.

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15. August 2009

Mit einem großen Pilgerfest werden in der St. Jakobi-Kirche zu Lübeck  die Wege der Jakobspilger in Norddeutschland feierlich eröffnet. Alle Wege zusammengefasst ergeben eine Gesamtstrecke von mehr als 1.600 km

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27. April - 21. Mai 2010

Im Rahmen der Aktion EUROPA COMPOSTELA 2010 bringen Pilger aus Norddeutschland
je einen Pilgerstab und ein Goldenes Buch aus Norwegen und Schweden, die auf ihrem Weg über Dänemark an uns weitergereicht wurden, nach Osnabrück, dem Endpunkt von Olavs- weg/Via Jutlandica/Via Baltica.
Ab hier werden Stäbe und Bücher in einer anschließenden Stafette auf den westfälisch/ rheinischen Wegen und über Belgien, Frankreich nach Santiago de Compostela weiterge- tragen. Damit wird eine der längsten Pilgerouten Europas erstmalig in ganzer Länge von Pilgern begangen!

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24. Juli - 24. August 2010

Auf der Insel Fehmarn wird die  VIA SCANDINAVICA  feierlich eingeweiht. Die Initiatorin der Route, Ingeborg Helms, und eine kleine Gruppe von Pilgern macht sich auf den Weg nach Göttingen, eine Strecke von mehr als 500 km. Sie führen einen Pilgerstab und ein Buch mit sich, die weiter nach Santiago de Compostela gebracht und nach ihrer Rückkehr dem Bürgermeister von Fehmarn zum dortigen Verbleib übergeben werden.

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Dezember 2010

Der Freundeskreis unterstützt als Kooperationspartner der Universität Greifwald die Revita- lisierung des Pommerschen Jakobsweges von Kretinga in Litauen über Kaliningrad und entlang der polnischen Ostseeküste nach Rostock.
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April 2011

Mit der Herausgabe eines vierteiligen Pilgerführers zur Via Scandinavica sind nunmehr alle Wege der Jakobspilger in Norddeutschland durchgehend beschrieben!

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Juni 2011

Eine 8-köpfige Pilgergruppe besucht Pilgerzentren in Schweden und Norwegen, um die
Wege der Jakobspilger in Norddeutschland sowohl für die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Vadstena und Nidaros (Trondheim) vorzustellen.
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August 2011

Die gemeinsame Internetpräsentation von Freundeskreis und Region Norddeutschland in der DSJG wird beendet.

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Juli/August 2012

Pilger auf dem Weg nach Rom und Santiago de Compostela: Eine Gruppe dänischer Pilger und Pilgerinnen und ein Pilger aus Italien durchqueren Norddeutschland mit Ziel Santiago de Compostela und Rom. Während die einen ihr Ziel in 10 Etappen erreichen wollen, will Nino noch in diesem Jahr in Rom ankommen

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April 2013

In Stralsund wird der Birgittaweg (Birgittavägen) vom Fährhafen in Sassnitz zur Via Baltica bei Tribsees eingeweiht. Aus diesem Anlass bringt eine kleine Pilgergruppe einen Pilger- stab und ein "Goldenes Buch" ins Birgittenkloster nach Vadstena in Schweden.

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Juli 2013

In Danzig und Lebork wird der  Pomorska Droga sw. Jakuba, der Pommersche Jakobs- weg von Kretinga in Litauen nach Rostock feierlich eröffnet.

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September 2013

Als letztes Projekt der Wege der Jakobspilger in Norddeutschland wird am 14.09.2013 die Westroute der Via Jutlandica - der Dithmarscher Jakobsweg - von Friedrichstadt nach Brunsbüttel/Glückstadt eröffnet.
Die Wege der Jakobspilger in Norddeutschland bilden jetzt ein Netz von über 2100 km !
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Juli 2014

Am Grenzübergang in Kamminke (Usedom) erfolgt der Zusammenschluß von Pomorska Droga sw. Jakuba und Via Baltica.  Aus diesem Anlaß wird dort eine Wegstele eingeweiht,  die wie drei weitere an unseren Wegen von Soroptimist International gestiftet wurde.

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September/Oktober 2014

Mit acht Teilnehmer beteiligte sich der Freundeskreis an einer Radwanderung von Kaliningrad nach Lebork bzw. an einer Pilgerreise in Litauen.

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November 2014


Das litauisch/polnisch/deutsche Gemeinschaftsprojekt "Pommerscher Jakobsweg" wird in Danzig abgeschlossen. Der Freundeskreis wird ab 2015 deutsche Kontaktstelle für den gemeinsam erarbeiteten Pilgerweg.
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April 2015

Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Freundeskreises wird in der St. Jakobi-Kirche zu Lübeck das dortige Pilgerzentrum eingeweiht.
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Oktober 2015

Eine 30-köpfige Pilgergruppe aus Polen besucht den Freundeskreis und ausgewählte Orte des Pommerschen Jakobsweges zwischen Usedom und Rostock. Höhepunkte sind die täglichen Pilgerwanderungen mit dem Besuch der kleinen Dorfkirchen am Weg.
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September 2016

Der Freundeskreis hat sich 10 Jahre nach der Übergabe der Verantwortung für das Projekt Wege der Jakobspilger in Norddeutschland an die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
als Informationsplattform etabliert und erreicht Pilgerinteressierte weltweit.